Akupunktur

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Vor mehr als 2000 Jahren wurde die klassische Akupunktur als wichtigste Säule der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) entwickelt. Anders als in unserer westlichen Medizin betrachtet die TCM Körper und Geist als eine Einheit.

Durch das Einstechen von Nadeln in bestimmte Punkte  der 12 Leitbahnen werden der Energiefluss angeregt und Blockierungen beseitigt. Die Akupunkur ist deshalb so erfolgreich, weil sie im Gegensatz zu  Medikamenten ohne Nebenwirkungen angewandt wird und bei vielen Erkrankungen schnell und zuverlässig hilft.

Eine Sonderform der Akupunktur ist die von dem Franzosen Paul Nogier um 1950 entwickelte Ohrakupunktur, die auf der Vorstellung beruht, dass sich der ganze Körper auf die Ohrmuschel projeziert und darüber behandelt werden kann. Eine weitere Sonderform ist ist die japanische Schädelakupunktur (YNSA) nach Toshikatsu Yamamoto, bei der vorwiegend neurologische Erkrankungen durch Platzierung von Nadeln am Schädel beinflussbar sind.

Auch in der westlichen Medizin ist die Akupunktur mittlerweile zu einer anerkannten Therapiemethode geworden, die immer mehr Anhänger findet. Viele Beschwerden lassen sich effektiv, schmerzfrei und ohne Nebenwirkungen behandeln. Die Wirkung der Akupunktur ist noch nicht bis ins letzte Detail geklärt. Man geht davon aus, dass verschiedene Mechanismen wichtig sind:

  • Die im Bereich der 12 Energieleitbahnen (Meridiane) erfolgenden Nadelstiche führen zur Bildung von morphinartigen Substanzen (Endorphinen) sowie von Überträgersubstanzen an Nervenendigungen (Neurotransmitter). Die Substanzen wirken schmerzlindernd und psychisch entspannend.

Durch Nadelung an bestimmten Stellen werden Mechanismen zur Schmerzkontrolle aktiviert, die die Empfindlichkeit von Schmerzrezeptoren in bestimmten Hirnarealen reduzieren. Durch die Krankheit ausgelöste Schmerzimpulse werden dadurch blockiert und führen nicht mehr zu einer Schmerzempfindung. (Gate control theory).

 

Bei foldenden Erkrankungen bieten wir die Behandlung durch Akupunktur an:

  • Kopfschmerzen
  • Verspannungen um Nacken- und Kieferbereich
  • Nasennebenhöhlenbeschwerden
  • Schwindel
  • Gesichtsnervenlähmung
  • Allergien