Schnarchen Therapie

Therapie des Schnarchens

Bei Schnarchproblemen sind zunächst Verhaltensänderungen wichtig. Sinnvolle Massnahmen sind Ruduktion des Übergewichts durch geregeltes und kontrolliertes Essen sowie vermehrte körperliche Aktivität, feste Schlafzeiten, Vermeidung von Schlafmitteln sowie Verzicht auf abendlichen Alkoholgenuss.

In vielen Fällen ist eine geeignete Schlafpostion durch Vermeidung der ungünstigen Rückenlage ggf. durch Unterstützung mit Hilfsmitteln wie Rückenlageverhinderungswesten- oder kissen hilfreich.

Unterkieferprotusionsschienen lassen sich häufig mit Erfolg ansetzen, da sie den Unterkiefer nach vorne ziehen und so ein Zurückfallen des Zungengrundes im Schlaf verhindern.

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Operative Maßnahmen bieten wir unseren Patienten beim leicht- bis mittelgradigen Schlaf- Apnoe an. Die operativen Schritte umfassen die teilweise oder komplette Entfernung der Gaumenmandeln sowie die Kürzung des Gaumensegels und Stabilisierung des Weichgaumens durch Applikation von Radiofrequenzenergie. Die anatomisch Enge im Rachen lässt sich dadurch korrigieren, wodurch eine Reduktion der Schnarchintensität und häufig auch eine Erleichterung der Atmung resultiert.

Desweiteren sind in vielen Patienten auch Verbesserungen der Nasenatmung ratsam. Dabei kommen Begradigungen der Nasenscheidewand, Volumenreduktionen der Nasenmuscheln und gg. Sanierungen der Nasennebenhöhlen zur Anwendung.

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In schweren Fällen einer Schlafapnoe lässt sich durch die Anpassung einer Atemmaske ("CPAP") im Schlaflabor eine ausreichende Atmung wiederherstellen. Durch einen kompessorerzeugten Überdruck der Atemluft wird ein Kollaps der verengten Atemwege verhindert ("pneumatische Schienung"). Hierbei handelt es sich um ein hocheffektives Verfahren, das schnell zu einer Verbesserung der Sauerstoffversorgung führt, aber nicht von allen Patienten toleriert wird.

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