HNO-KREBSVORSORGE

Heiserkeit, belegte Stimme, Kratzen im Hals und trockener Husten sind Symptome, die in den meisten Fällen auf eine banale Virusinfektion der Atemwege zurückzuführen ist. Falls diese Störungen aber länger als zwei Wochen bestehen, sollten sie die Ursache dafür fachärztlich abklären lassen, denn es könnte sich auch um eine bösartige Veränderung des Kehlkopf oder der Bronchien handeln.

Kehlkopfkrebs tritt vorwiegend bei Männern zwischen dem 35. und 70. Lebensjahr auf. Am häufigsten sind Raucher betroffen aber auch Personen, die am Arbeitsplatz mit toxischen Dämpfen und Ausdünstungen zu tun haben gehören zu dieser Risikogruppe.

Durch eine endoskopische Untersuchung der gesamten Kehlkopfregion und des Schlundes kann ihr HNO-Arzt schnell und sicher die genaue Diagnose stellen. Sollte sich der Verdacht auf ein bösartiges Geschehen ergeben, werden in Narkose weitere Untersuchungen durchgeführt und Gewebeproben aus den verdächtigen Bezirken entnommen.

Bronchiale Beschwerden wie Husten und Auswurf werden röntgenologisch und ggf. allergologisch untersucht.

Wie für alle Krebsarten gilt auch für den Kehlkopf- und Bronchialkrebs: je eher die Diagnosestellung erfolgt, desto besser sind die Behandlungs- und Heilungschancen. Besonders wenn sie Raucher sind, empfehlen wir die Kehlkopfuntersuchung ein Mal jährlich als Prophylaxe. Ihre Gesundheit sollte es ihnen Wert sein.

Ablauf der Untersuchung

Nach Abschwellen und lokaler Betäubung der Nasenschleimhäute wird eine dünne flexible Optik  über die Nase in der Rachen vorgeschoben. Der Kehlkopf mit denStimlippen, Taschenfalten und dem Kehldeckel sowie der Zungengrund und Schlund können unter optimaler Sicht genaustens eingesehen werden. Zusätzlich wird der äußere Hals durch Abtasten und Ultraschall untersucht.

Die Kehlkopfkrebsuntersuchung ist eine Prophylaxeleistung, die von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen wird und deshalb von uns als Zusatzleistung angeboten wird. Einen Flyer mit weiteren Informationen erhalten Sie an unserer Rezeption.